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17.02.12 |
10.02.12 |
Veränderung in % |
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| DAX |
6.848,03 |
6.692,96 |
2,32 |
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| Agco |
38,66 |
39,34 |
-1,73 |
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| Deere |
63,69 |
65,81 |
-3,22 |
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| CNH |
32,87 |
32,71 |
0,49 |
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| Exel |
33,71 |
33,75 |
-0,12 |
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| Bucher |
158,90 |
157,00 |
1,21 |
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| Deutz |
5,51 |
5,32 |
3,57 |
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| Kverneland |
1,35 |
1,33 |
1,50 |
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| Caterpillar |
86,30 |
83,78 |
3,01 |
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| Komatsu |
22,40 |
20,74 |
8,00 |
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| Manitou |
17,00 |
16,90 |
0,59 |
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| Wacker Neuson |
12,75 |
12,49 |
2,08 |
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| Aktie der Woche |
| Commberzbank |
2,09 |
1,98 |
5,56 |
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Nur einige Tage dauerte die Auszeit im Börsen-Anstieg. Als die DAX-Unterstützung bei 6 648 erfolgreich getestet war, sahen die meisten Marktteilnehmer keinen Grund mehr zur Zurückhaltung und gingen wieder dazu über, was seit Beginn des Jahres das Beste war, was Börsianer tun konnten: kaufen und nachkaufen. Der deutsche Leitindex erklomm ein neues Jahreshoch und ging bei 6 848 ins Faschingswochenende. Seit Jahresbeginn hat er damit schon mehr als 16 Prozent zugelegt, alle Achtung. Profitiert haben Finanzwerte wie Commerzbank (Aktie der Woche), aber auch einige Agrartechnik-Werte nahmen wieder Fahrt auf. So konnte Komatsu, Deutz, Caterpillar und der Übernahmekandidat Kverneland zulegen. Bei Agco, Deere und Exel dagegen hielten die Gewinnmitnahmen an. Dass sich nach einigen schwächeren Tagen letztlich doch die Optimisten durchsetzen konnten, zeigt klar, dass noch genug Geld an der Seitenlinie steht, das unbedingt investiert sein muss, weil die Kontrolleure der Vermögensverwalter am Ende des Vierteljahres genau fragen werden, warum man eventuell hier nicht dabei war. Geholfen hat, dass offenbar bei der Griechenland-Rettung jene Brandmauern wirksam werden, die eine Ausbreitung der Schuldenfeuer verhindern. Die erkennbare Härte der Euro-Gruppe gegenüber den Hellenen signalisiert den Marktteilnehmern, dass selbst eine ungeordnete Insolvenz kein Droh-Szenario mehr ist. Denn trotz der jüngsten Unsicherheiten konnten Italien und Spanien am Kapitalmarkt ihre Anleihen platzieren. Ob nun die Lösung in einem quasi amtlich festgestellten Staatsbankrott liegt oder ob man am Rosenmontag das Hilfspaket zusagt und damit eine Überbrückung bis nach den griechischen Wahlen im April erreicht, scheint für die Märkte nun fast egal zu sein. Im Grunde hat der Aktienmarkt schon vorweggenommen, dass zumindest für die nächsten Monate etwas Ruhe in die hellenische Front kommt. Da die Griechen-Hilfe wohl über das neue Sperrkonto läuft, dürfte das Rettungspaket zu großen Teilen über Tilgungen von Altschulden im europäischen Finanzsystem bleiben. Auch das beruhigte die Märkte. Daneben gab es aber auch Konjunkturdaten, die eine Rest-Risikoscheu gegenüber Aktien zurückdrängten. Doch Skeptiker sagen, dass mit dem zweiten Rettungspaket für Griechenland nicht alle Schuldenprobleme vom Tisch sind. Mit Portugal wird bereits ein nächster Dominostein sichtbar, heißt es. Große Sprünge werden dem DAX daher kurzfristig nicht zugetraut. Nach der steilen Rally seit Jahresbeginn ist die Hürde bei rund 7 000 Zählern zwar schnell erreichbar, aber schwer zu überwinden. Eine verstärkte Neigung zu Gewinnmitnahmen sollte nicht überraschen (HS).