Donnerstag, 17.05.2012
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| 20.02.2012
MIone Days 2012: Internationales Symposium zum Thema Automatischen Melken
MIone Days 2012: Internationales Symposium zum Thema Automatischen Melken
Die GEA Farm Technologies hat erstmalig eine Fachtagung zum Thema Automatisches Melken organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, mit internationalen Branchenexperten, Beratern, Entscheidern und Pressevertretern zukünftige Herausforderungen und Lösungen beim automatischen Melken zu diskutieren. Die Resonanz war durchweg positiv: 160 Teilnehmer aus 16 Ländern nahmen die Einladung nach Bönen an und bestätigten damit die Aktualität des Themas.
Der Schwerpunkt des ersten Tages lag auf Fachvorträgen zu den Zukunftsthemen praxisgerechte Automatisierung, intelligentes Herdenmanagement sowie effiziente Betriebsabläufe. Dr. Jan Harms, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, berichtete, dass in Deutschland heute rund die Hälfte aller Neuinvestitionen im Bereich Melksysteme auf die Anschaffung von Melkrobotern fällt. Sein Fazit: Durch automatische Melksysteme würden zukünftig die Ansprüche an Milchproduzenten komplexer und das Herden-, Informations-, Zeit- und Qualitätsmanagement rücke stärker in den Mittelpunkt. Hersteller könnten mit Angeboten zur Informationsverarbeitung, Vernetzung und Weiterbildungsangeboten Milcherzeugern wichtige Hilfestellungen geben.
„Der MIone ist eine technische Innovation, von der wir 100prozentig überzeugt sind“, urteilte Dr. Ulrich Hüllmann, CEO GEA Farm Technologies, über den Melkroboter MIone. Diese Aussage untermauerte Christian Müller, Director Automatic Milking Solutions bei GEA, mit einem Fachbeitrag über das Multiboxsystem MIone. Müller erläuterte anhand verschiedener Stallkonzepte das Prinzip des Melkzentrums, das besonders auf die Bedürfnisse von Special Need Kühen eingeht. Denn diese Kühe, die etwa 20 Prozent einer Herde ausmachen, verursachen rund 80 Prozent der Arbeit.
In zwei Praxisberichten vom GEA Fachzentrum Hufnagel und dem Milchproduzenten Mikael Elström aus Schweden wurde auf die Bedeutung eines umfangreichen Servicekonzeptes sowie die Arbeitseffizienz im Melkzentrun hingewiesen. „Rund 3 000 Arbeitsstunden spare ich durch den MIone pro Jahr ein“, so Elström. Eine Werksbesichtigung rundete den ersten Tag ab. Am zweiten Tag konnten sich die Gäste
von GEA Farm Technologies sprichwörtlich ein Bild vom MIone machen. Sie besuchten drei Milchviehbetriebe. In jedem Betrieb wurde ein anderes Stallkonzept umgesetzt. Das zeigt, wie flexibel der Einsatz eines Melkroboters auf die individuellen Bedürfnisse und Wachstumskonzepte der Betriebe angepasst werden kann. Auch dies ist ein Beweis, dass der MIone eine zukunftsweisende Technologie mit breiten Einsatzmöglichkeiten bietet.
GEA Farm Technologies mit Hauptsitz in Bönen (Deutschland) bietet Landwirten integrierte Produkt- und Anwenderlösungen für die Milchproduktion und Nutztierhaltung, die vom Design und der Planung des Stall- und Betriebskonzepts bis hin zum täglichen Herden- und Betriebsmanagement reichen.
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