Donnerstag, 23.02.2012
| 27.01.2012
Innovationspreis der deutschen Wirtschaft: Wacker Neuson zählt zu den Nominierten
Innovationspreis der deutschen Wirtschaft: Wacker Neuson zählt zu den Nominierten
Mit der Vibrationsplatte DPU 130 bewirbt sich Wacker Neuson um den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Ende November 2011 gab der Preisstifter eine Vorentscheidung bekannt: In der Kategorie der Mittelständischen Unternehmen zählt Wacker Neuson zu den fünf Nominierten, die den Wettbewerb um den ersten Preis antreten. Dieser wird am elften Februar 2012 in Frankfurt/Main verliehen.
Seit 1980 verleiht der Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V., der zu den größten Vereinigungen seiner Art in Europa gehört, einmal jährlich den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Ausgezeichnet werden herausragende technische, wissenschaftliche und geistige Errungenschaften von Unternehmen, die in Deutschland ansässig sind und ihr vorgestelltes Produkt überwiegend im Inland entwickelt haben. Hierbei wird zwischen Großunternehmen, Mittelständischen Unternehmen und Start-up-Unternehmen unterschieden.
Aus den mehr als 240 eingereichten Innovationen nominierte ein Komitee am 29. November 2011 in jeder Unternehmenskategorie die fünf, beziehungsweise sechs bedeutendsten Produktneuheiten, darunter auch die Vibrationsplatte DPU 130 von Wacker Neuson. Ein Kuratorium, dem Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft angehören, wählt aus den Nominierungen nun jeweils einen Preisträger pro Kategorie aus.
Die von Wacker Neuson vorgestellte Vibrationsplatte übertrifft mit ihrer Verdichtungsleistung von 130 Kilonewton die stärksten herkömmlichen Vibrationsplatten auf dem Markt um 30 Prozent. Damit stößt die DPU 130 in ein Segment vor, in dem bislang üblicherweise kleinere Walzen bis 7 Tonnen zum Einsatz kamen. Aufgrund ihres im Vergleich zu Walzen geringeren Gewichts und der kompakteren Abmessungen bietet sie gegenüber den Walzen wesentlich mehr Flexibilität und ist gleichzeitig deutlich wirtschaftlicher, so der Hersteller. So ergibt sich beispielsweise beim Transport des Geräts ein klarer Kostenvorteil gegenüber Walzen, da kein Tieflader benötigt wird. Hinzu kommen Einsparungen bei den Betriebskosten.
Die besonderen Anforderungen an die Untermasse des Geräts haben die Entwickler von Wacker Neuson - laut eigenen Angaben - gelöst: Kernelement des völlig neuen Konzepts sei eine geteilte Grundplatte mit getrennter hydraulischer Ansteuerung. Die Vibrationsplatte erreiche dadurch ein einzigartiges Bewegungsverhalten, das beliebige Fahrmanöver wie Kurvenfahrt, Standrüttlung sowie stufenlose Geschwindigkeitseinstellung bei gleichzeitig höchster Reaktionsschnelligkeit ermögliche. Ein Überlastsensor sichert die Maschine wirksam vor Beschädigung durch falschen Einsatz. Dank der Infrarot-Fernsteuerung ist der Bediener vollständig von Hand-Arm-Vibrationen befreit und vor Abgas-, Staub- und Lärmbelastung geschützt, so Wacker.
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