Samson: Gülleeinarbeitung ist die Zukunft
Als Folge des allgemeinen verschärften Fokus auf CO2-Emissionen sehen sich viele Agrarbetriebe nach innovativen Möglichkeiten der Gülleausbringung um. Die Vermeidung von CO2-Emissionen ist heute sowohl im Agrar-Bereich als auch im Allgemeinen ein entscheidender Punkt. Besonderer Fokus liegt auf der Gülleausbringung. Laut aktueller Gesetzeslage muss Gülle innerhalb von vier Stunden eingearbeitet oder bodennah ausgebracht sein. Der Bedarf an Gülleeinarbeitung nimmt stetig zu und die betroffenen Betriebe verfolgen das Geschehen mit großem Interesse.
Samson Agro, Hersteller von Maschinen zur Ausbringung von Naturdünger in Nordeuropa, hat das Graseinarbeitungsgerät "TD 12", entwickelt, welches laut Hersteller sowohl den dänischen als auch den deutschen gesetzlichen Vorschriften folgend, Gülle einbringen kann.
Samsons TD 12-Einarbeitungsgerät mit Doppelscharen ist entwickelt
worden, um den Dungwert der Gülle in wachsenden Saaten optimal
auszunutzen und ist für die Einarbeitung in Gras in schwereren und
lehmigen Bodentypen gedacht.
„Gülleausbringung ist ein professionelles Geschäft. Der Düngerwert ist für jeden Agrarbetrieb eine immer wichtiger werdende Größe in der Nährstoffbilanz. Daher hat das neue Samson TD 12 für jeden Anwender einen hohen Nutzwert, da die Gülle mit höchster Genauigkeit in den Boden eingearbeitet wird. Gleichzeitig trägt Samson so aktiv zum Umweltschutz bei“, erklärt Volker Friederichs, Leiter Deutschland-Geschäft bei Samson. Bei der Kibæk Maschinenstation in Westdänemark, wo man große Anforderungen an Kapazität, Effektivität und Zuverlässigkeit stellt, sei das neue TD 12-Graseinarbeitungsgerät ein großer Erfolg. Tonny Bang, der die Kibæk Maschinenstation zusammen mit seinem Bruder betreibt, berichtet von seinen Erfahrungen mit dem TD 12, das er im Frühjahr 2011 aufgrund des steigenden Bedarfs an Gülleeinarbeitung in Gras und wachsende Saaten gekauft hat:
„Wir haben mit dem TD 12 wirklich gute Erfahrungen gemacht. Sogar auf alten Grasackern gibt es keine Probleme damit, in die Erde zu kommen, und mit einer normalen Dosierung von 20-30 Tonnen Gülle pro Hektar ist viel Platz für die Gülle in den Rillen“, erzählt Tonny Bang.
Ein anderer Vorteil sei, dass beim Ausheben des TD über das Hubwerk die Doppelscheibenschar-Elemente zusätzlich ausgehoben werden. So ergäbe sich eine große Aushubhöhe des Gesamtgeräts sowie sichere Wendevorgänge. Zu Transportzwecken werden die Schar-Elemente am Grundrahmen der TD 12 verriegelt, damit ergibt sich eine Transportbreite von nur 2,90 Metern. Laut Hersteller wurde bei der Konstruktion Wert darauf gelegt, eine große Stabilität mit einem geringen Gewicht zu vereinbaren – bei einer Arbeitsbreite von zwölf Metern mit Doppelscheibenscharelementen und Gülleverteiler-Einheit wiegt die TD 12 nur 3 200 Kilogramm. Dies wurde vor allem durch den Einsatz von hochfestem Stahl erreicht, der bei Samson auch bei der Konstruktion der Güllefässer genutzt wird. „Das niedrige Gewicht bedeutet eine geringere Belastung des Wagens und macht das Fahren angenehm, egal ob der Wagen voll oder leer ist“, sagt Tonny Bang und setzt fort: „auf dem Acker sorgt die automatische Positionsjustierung des Rahmens dafür, dass das Einarbeitungsgerät über die gesamte Arbeitsbreite dieselbe Höhe beibehalten kann.“
Das Graseinarbeitungsgerät besteht aus zwölf individuellen Sektionen, die jeweils mit sechs Doppelscharen versehen sind. Diese Sektionen sind mit einer beweglichen Dreipunktaufhängung am Rahmen befestigt, so dass mit der TD 12 auch Kurven-Konturen im Acker gefahren werden können. Die Dreipunktaufhängung und das hydraulische Schardrucksystem sichern einen einheitlichen Druck auf alle Scharelemente im Einsatz.