Der Würth Nachwuchspreis 2012 geht an die ADMEDES Schuessler GmbH in Pforzheim. Geschäftsführer Dr. Andreas Schüßler nimmt den Preis entgegen.
Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Prof. Dr. Bernd Venohr, Strategieexperte, Staatsministerin Silke Krebs, Dr. Andreas Schüßler, Dr. Walter Döring, ehemaliger Wirtschaftsminister Baden-Württemberg, Eduard Altmann, Chefredakteur der Fachzeitung Produktion (v.l.n.r.).
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG verlieh anlässlich des 2. Deutschen Kongresses der Weltmarktführer zum zweiten Mal den mit 10 000 Euro dotierten Würth Nachwuchspreis. Mit diesem Preis zeichnet der Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial zusammen mit der Fachzeitung Produktion ein rasch und nachhaltig wachsendes und international erfolgreiches deutsches Mittelstandsunternehmen aus, das in den letzten Jahren den Sprung an die Weltspitze geschafft hat. Die Wahl der Jury fiel auf die ADMEDES Schuessler GmbH, die in der Hauptsache Gefäßimplantate herstellt. Am Standort Pforzheim entwickelt und produziert das Unternehmen vor allem Gefäßstützen, in Fachkreisen Stents genannt, aus Nitinol, eine Nickel-Titan-Legierung.
Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, überreichte den Preis an Dr. Andreas Schüßler. Er stellte in seiner Laudatio den Pioniergeist von Dr. Schüßler heraus, mit dem dieser sein Unternehmen zum Weltmarktführer aufgebaut hat. „Die Anerkennung meiner unternehmerischen Leistung aus dem Traditionsunternehmen Würth ist eine besondere Ehre für mich und alle Mitarbeiter. Sie zeigt, dass der eingeschlagene Weg von Fokussierung und Innovation der richtige war und ist Ansporn, das Unternehmen in diesem Sinne weiterzuentwickeln“, freut sich
Dr. Schüßler. „Wir möchten mit dem Nachwuchspreis Unternehmen unterstützen, die den Mut haben, Neues zu wagen. Diese Auszeichnung soll zeigen, dass es sich lohnt, seine Grenzen zu überwinden und auch zukünftige Weltmarktführer anspornen“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, über den Preis.
Die Jury betonte die herausragende Unternehmerpersönlichkeit von Dr. Andreas Schüßler. Schüßler arbeitete am Forschungszentrum des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und wagte als Wissenschaftler den Sprung in die freie Wirtschaft. Auch beeindruckte die Jury das bisherige Umsatz- und Ergebnis-Wachstum. 2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 43,9 Millionen Euro. 2011 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 55 Millionen Euro. Damit verzehnfachte sich der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2000. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 11 Millionen Euro. Damit schaffte das Medizintechnikunternehmen in einem Zeitraum von nur zehn Jahren den Sprung an die Weltspitze.